Lebwohl Littering: IGSU-Botschafter sorgen für saubere Schweiz

Nationale Sensibilisierungskampagne

Nachdem sich die Littering-Situation gemäss IGSU-Umfrage in den letzten Jahren entspannt und stetig verbessert hat, wird aufgrund der Corona-Pandemie wieder mehr Abfall liegengelassen. Die eigene Gesundheit und der Frust über die Einschränkungen standen im Vordergrund und haben den Umweltschutz in den Schatten gestellt. Um die Littering-Problematik wieder aufs Tablett zu bringen und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, starten die IGSU-Botschafter-Teams morgen ihre Tour durch die Schweiz.

Sowohl in Städten als auch in Naherholungsgebieten zeigte sich in letzter Zeit ein ungewohntes Bild: Untypisch für Schweizer Verhältnisse stapelten sich liegengelassene Essensverpackungen und Getränkebehältnisse in Altstadtgassen, an Seeufern und auf Waldlichtungen. Ob aus Frust, aus Langeweile oder aus Unachtsamkeit – das Littering hat während der Pandemie zugenommen. Umso wichtiger sind Sensibilisierungs-Massnahmen wie die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU). Sie ziehen mit ihren Recyclingmobilen ab morgen wieder durch Schweizer Städte und Gemeinden und motivieren Passantinnen und Passanten mit Charme und Humor dazu, ihren Abfall korrekt zu entsorgen. Der Saisonauftakt findet vom 1. bis am 16. Juni 2021 in Zürich statt. Gleichzeitig startet die Botschafter-Tour in der Romandie in Morges und ab dem 11. Juni in Bellinzona. «Die IGSU-Botschafterinnen und -Botschafter konnten aufgrund der epidemiologischen Situation lange keine Einsätze durchführen», erklärt IGSU-Geschäftsleiterin Nora Steimer. «Umso motivierter sind sie nun, da sie unter Einhaltung des Schutzkonzepts endlich starten können.»

Bewährte Sensibilisierungsmassnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungsmassnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU-Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen: Tour-Übersicht

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, Telefon 043 500 19 91
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

Medienmitteilung als PDF

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