Sattel-Hochstuckli geht gegen Littering vor


Ausgediente Hygienemasken auf der Hängebrücke, leere Take-away-Verpackungen beim Trotti-Trecking und benutzte Taschentücher auf dem Wanderweg – auch auf Sattel-Hochstuckli wird der Abfall nicht immer korrekt entsorgt. Deshalb sind die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) heute auf dem Familienberg anzutreffen und sensibilisieren dort Passantinnen und Passanten für die Littering-Problematik.

Sowohl in Städten als auch in Naherholungsgebieten zeigte sich in letzter Zeit ein ungewohntes Bild: Untypisch für Schweizer Verhältnisse stapelten sich liegengelassene Essensverpackungen und Getränkebehältnisse in Altstadtgassen, an Seeufern und auf Waldlichtungen. Ob aus Frust, aus Langeweile oder aus Unachtsamkeit – Littering hat während der Pandemie zugenommen. Umso wichtiger sind Sensibilisierungs-Massnahmen wie die IGSU-Botschafter-Teams. Mit ihren Recyclingmobilen ziehen sie heute von der Talstation Sattel zur Bergstation Mostelberg, über die Ebene Mostelberg-Herrenboden bis zur Hängebrücke und wieder hinunter zur Station Herrenboden.

«Wir wollen, dass unsere Gäste hier dem Alltag entfliehen können und gemeinsame Abenteuer in einer beeindruckenden Natur erleben», so Madeleine Zürcher, Leiterin der Sattel-Hochstucki AG. «Dabei sollen sie sich nicht andauernd über Littering ärgern müssen. Deshalb setzen wir seit Jahren auf die IGSU-Botschafter-Teams. Sie klären über Littering und Recycling auf, ohne den Mahnfinger zu heben und kommen damit sehr gut bei unseren Gästen an.»

Bewährte Sensibilisierungsmassnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungsmassnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr fand der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt und es wurden über 600 Aktionen von Gemeinden, Schulen, Vereinen und Unternehmen durchgeführt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattgefunden hat. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, 043 500 19 91, medien@igsu.ch
  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 99
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, 078 733 07 78
  • Madeleine Zürcher, Leiterin Sattel-Hochstucki AG, 041 836 80 83

 

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