Pratteln: So werden die Quartiere wieder sauberer


Auch in Pratteln hinterlässt die Pandemie Spuren auf der Strasse: Take-away-Verpackungen, Hygienemasken und leere Desinfektionsmittelbehälter werden häufig nicht korrekt entsorgt und landen auf dem Boden. Deshalb ziehen die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) seit heute durch Pratteln und sensibilisieren dort Passantinnen und Passanten für die Litteringproblematik.

Sowohl in Städten als auch in Naherholungsgebieten zeigte sich in letzter Zeit ein ungewohntes Bild: Untypisch für Schweizer Verhältnisse stapelten sich liegengelassene Essensverpackungen und Getränkebehältnisse in Altstadtgassen, an Seeufern und auf Waldlichtungen. Ob aus Frust, aus Langeweile oder aus Unachtsamkeit – Littering hat während der Pandemie zugenommen. Umso wichtiger sind Sensibilisierungs-Massnahmen wie die IGSU-Botschafter-Teams. Sie ziehen mit ihren Recyclingmobilen seit heute, 8. September 2021, durch Pratteln, wo sie mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling sprechen. Heute sind sie im Quartier Längi unterwegs, morgen Donnerstag im Quartier Aegelmatt/Vogelmatt und am Freitag im Gehrenacker/Rankacker. «Es muss wieder cool werden, seinen Abfall korrekt zu entsorgen», findet Benjamin van Vulpen von der Quartierarbeit Pratteln. «Um das zu erreichen, sind die IGSU-Botschafter-Teams genau die Richtigen. Sie gehen locker und mit Humor auf die Menschen zu und zeigen so, dass jeder Respekt verdient, der seinen Abfall in den Kübel wirft.»

Bewährte Sensibilisierungsmassnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungsmassnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, 043 500 19 91, medien@igsu.ch
  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 99
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, 078 733 07 78
  • Benjamin van Vulpen von der Quartierarbeit Pratteln, 079 412 95 48

 

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