Gemeinsam gegen Littering: Luzerner wollen eine saubere Stadt


Luzern macht sich stark gegen Littering: An einer Plakat-Aktion der IG saubere Umwelt (IGSU) bekannten sich heute auf dem Schwanenplatz Luzernerinnen und Luzerner gegen Littering. Mit Unterschriften, Sprüchen und Zeichnungen drückten sie ihren Missmut gegenüber Abfallsündern aus und sicherten ihre Mithilfe im Kampf gegen Littering zu. 

Auf dem Schwanenplatz in Luzern forderten die IGSU-Botschafter-Teams Passantinnen und Passanten auf, sich auf einem weissen Plakat gegen Littering zu bekennen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden in mehreren Städten Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt. «Die Luzernerinnen und Luzerner sind stolz auf ihre Stadt und bemühen sich, sie sauber zu halten», freut sich IGSU-Geschäftsleiterin Nora Steimer. «Das wurde einerseits auf den Plakaten, aber auch in den vielen interessanten Gesprächen deutlich.»
Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI (Japan Tobacco International). «Aktionen wie diese machen der Bevölkerung bewusst, dass jeder für seinen Abfall verantwortlich ist und es selbst in der Hand hat, die Schweiz zu einem sauberen Ort zu machen», weiss Andrea Hausmann, CSR-Verantwortliche bei JTI Schweiz.

Bereits im Vorfeld haben die IGSU-Botschafter-Teams für die Littering-Problematik sensibilisiert: Ohne Plakat, aber mit dem Recyclingmobil sind sie in den vergangenen zwei Tagen durch Luzern gezogen und haben Passantinnen und Passanten dazu ermuntert, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.

Littering stört und ist teuer 
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.
 


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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