Tatort Littering in Zürich: Ein Fall für die IGSU-Botschafter


Liegengelassene Essens-Verpackungen und weggeschnippte Zigarettenstummel: Littering ist kein Kavaliersdelikt. Das machen die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) diesen Sommer mit einer spannenden Aktion deutlich: Sie verwickeln Passantinnen und Passanten in anspruchsvolle Ermittlungen und bitten sie um die Mithilfe bei der Spurensuche nach dem «Abfallsünder». Zum heutigen Saisonauftakt sind sie dem Täter in Zürich auf der Spur. 

Heute Morgen bot sich den Passantinnen und Passanten in Zürich ein unschönes Bild: Getränkeflaschen, Essens-Verpackungen, Taschentücher und Zigarettenstummel störten die Frühlingsidylle am See. Mit Hilfe der IGSU-Botschafter untersuchte ein IGSU-Detektiv die Beweisstücke und nahm verdächtige Personen in Gewahrsam. Doch welcher der fünf fiktiven Verdächtigen ist der Täter? Passantinnen und Passanten konnten den Detektiven bei seinen Ermittlungen unterstützen. Wer den Täter entlarvte, wurde von den IGSU-Botschaftern mit einem Tool für die korrekte Abfallentsorgung belohnt, wie beispielsweise einem «Abfallsack-Böxli».

Jeder kann zum Täter werden 
Was amüsant ist, hat einen ernsten Hintergrund: Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Die begleitende Aktion «Tatort Littering» sorgt dabei neu für zusätzliche Aufmerksamkeit. «Den Passantinnen und Passanten wird dabei deutlich, wie schnell man selbst zum Täter wird und weshalb es wichtig ist, seinen Abfall korrekt zu entsorgen», so IGSU-Geschäftsleiterin Nora Steimer. «Unsere neue Massnahme hat die heutige Feuertaufe bestanden und ist bei den Teilnehmenden gut angekommen.»

No-Littering-Label feiert zweiten Geburtstag 
Bereits länger bewährt hat sich eine Massnahme, die im Mai Jubiläum feiert: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein.
Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

Die IGSU-Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen: Siehe Botschafter-Tour 2019


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