Spannung, Spass und Sensibilisierung: Anti-Littering-Aktion in Chur


Herumliegender Abfall stört. Deshalb schaffte die IG saubere Umwelt (IGSU) in Chur mit einer neuen Aktion Aufmerksamkeit für die Littering-Problematik: Die Churerinnen und Churer wurden heute gebeten, einen mysteriösen Fall von Littering zu lösen. Noch wichtiger als der Spassfaktor war dabei die Sensibilisierung.

In Chur haben es Abfallsünder in diesen Tagen schwer: Die IGSU zieht hier alle Register. Zum Auftakt der diesjährigen Anti-Littering-Aktion der IGSU-Botschafter-Teams bot sich den Passantinnen und Passanten im Stadtzentrum ein vertrautes Bild: Getränkeflaschen, Essens-Verpackungen, Taschentücher und Zigarettenstummel lagen auf dem Boden. Heute wurden die Gegenstände allerdings von einem IGSU-Detektiven untersucht. Passantinnen und Passanten konnten den Detektiven bei seinen Ermittlungen unterstützen. Wer den fiktiven Täter entlarvte, wurde von den IGSU-Botschaftern mit einem Tool für korrekte Abfallentsorgung belohnt, wie beispielsweise einem «Abfallsack-Böxli». Die IGSU-Botschafter ziehen noch bis am 7. September durch die Stadt und sprechen mit Churerinnen und Churern über Littering und Recycling.

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich das No-Littering-Label, das seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen kennzeichnet, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Tom Leibundgut, Vorsteher Departement Bau Planung Umwelt Stadt Chur, Telefon 081 254 47 01

 

Medienmitteilung als PDF

Pressebild 1 als JPG-File

Pressebild 2 als JPG-File

Pressebild 3 als JPG-File