Von der Rigi zum Recycling: So landet der Abfall im Kübel


Glasflaschen und Zigarettenstummel statt Glockenblumen und Zwergprimeln: Wenn der Schnee schmilzt, kommen statt Bergblumen oftmals Abfallgegenstände zum Vorschein. Deshalb sorgen die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) am 6. März dafür, dass die Berggäste auf der Rigi keinen Abfall liegen lassen.

Was im Winter unter dem Neuschnee verschwindet, taucht im Frühling wieder auf: Wandererinnen und Wanderer treffen bald auf Taschentücher, Getränkeverpackungen und Zigarettenstummel, die von den Wintergästen hinterlassen wurden. Seit mehreren Jahren sensibilisieren die IGSU-Botschafter-Teams deshalb in den Bergen für die Littering-Problematik. Am 6. März sind sie mit ihrem «Snowmobil» bereits zum 5. Mal auf der Rigi anzutreffen, wo sie mit Berggästen über Littering und Recycling sprechen und sie dazu ermuntern, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.
Josef Zimmermann von der Rigi Bahnen AG schätzt die Zusammenarbeit mit der IGSU: «Die Wintersportler und Wanderer sind sich oftmals gar nicht bewusst, was liegengelassener Abfall auf den Pisten und Wegen bedeutet», gibt er zu bedenken. «Im Gegensatz zum Strassenunterhalt können wir nicht einfach mit einem Putzwagen über den Schnee fahren, um den Abfall einzusammeln. Zudem schadet der Abfall nicht nur der Natur, er wird auch nicht recycelt, wodurch wichtige Wertstoffe verloren gehen. Die IGSU-Botschafter klären unsere Berggäste darüber auf und sorgen so für freie Pisten und saubere Wanderwege.»

Im Einsatz für eine saubere Schweiz
Die Aktionen in den Bergregionen sind wichtiger Bestandteil des Engagements gegen Littering und ergänzen die Sommeraktivitäten der IGSU: Jedes Jahr von April bis September ziehen die IGSU-Botschafter-Teams durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Mit Workshops und Pausenaktionen werden zudem Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik sensibilisiert.

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 11. und 12. September stattfinden wird. Ausserdem vergibt die IGSU unter anderem das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren oder unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten gegen Littering.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 11. und 12. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 91
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Mobil 078 733 07 78
  • Josef Zimmermann, Leiter Freizeitanlagen, Pisten- / Rettungsdienst der Rigi Bahnen AG, Telefon 041 399 87 87

 

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