Zürcherinnen und Zürcher bekennen sich gegen Littering


Am Bahnhof Zürich Stadelhofen forderten die IGSU-Botschafter heute die Zürcher Bevölkerung auf, sich bei der Plakat-Aktion gegen Littering zu bekennen. Hunderte Passantinnen und Passanten kamen der Aufforderung nach, schmückten das Plakat mit Unterschriften, Sprüchen und Zeichnungen und sicherten so ihre Mithilfe im Kampf gegen Littering zu.

Wer die warmen Tage im Freien geniessen will, stösst früher oder später auf herumliegenden Abfall. Ob unter der Parkbank, auf dem Spielplatz oder an der Uferpromenade: Sobald wieder draussen gegessen, getrunken und gelesen wird, wird auch vermehrt gelittert. Weggeworfene Take-Away-Verpackungen, Getränke-Behälter und Zigarettenstummel dämpfen die Sommerstimmung. Um die Zürcherinnen und Zürcher auf die Littering-Problematik aufmerksam zu machen, fand heute am Bahnhof Stadelhofen eine Plakat-Aktion statt. Dabei konnten sich Passantinnen und Passanten auf einem weissen Plakat der IGSU gegen Littering bekennen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden in mehreren Städten Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt. IGSU-Geschäftsleiterin Nora Steimer zeigte sich erfreut über die zahlreichen Bekenntnisse: «Die Zürcherinnen und Zürcher haben bewiesen, dass ihnen eine saubere Umwelt am Herzen liegt und sie bereit sind, etwas gegen Littering zu unternehmen.»
Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI (Japan Tobacco International).

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die Botschafter-Teams der IGSU sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Lausanne über Chur bis nach Bellinzona informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Neben den Botschafter-Einsätzen organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 8. und 9. September 2017 stattfindet. Ausserdem betreibt die IGSU eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt seit Mai 2017 das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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